Aktuell:

Die App Flora incognita für das Smartphone ist ein schöner Begleiter bei ihrem nächsten Sparziergang in der Natur. Die automatische Pflanzenbestimmung für mehr als 4800 Pflanzenarten der mitteleuropäischen, wildwachsenden Flora von der Technischen Universität Ilmenau erkennt an Hand von einzelnen Fotos, welche Pflanze da am Wegesrand, im Wald oder auf der Wiese wächst.

Aktuell:

Ab heute beginnen die Eisheiligen und die kommenden Nächte machen ihrem Namen diesmal alle Ehre. Es werden in den Nächten Kaltlufteinbrüche und mancherorts Minusgrade erwartet, die den empfindlichen Pflanzen schaden können. Darum gilt auch für dieses Jahr, empfindliche Pflanzen wenn möglich reinholen oder abdecken. Dieses Jahr sind die Eisheiligen vom 11. bis 15. Mai und zählen zu den bekanntesten Bauernregeln.

Eine Bauernregel besagt z.B.: “Die Pankrazi, Servazi und Bonifazi sind drei frostige Bazi und zum Schluss fehlt nie die kalte Sophie. Pankratius und Servatius bringen oft Kälte und Verdruss.”

Jahreshauptversammlung OGV-Wolf am 20.03.2020 fällt aus

Liebe Mitglieder/-innen des OGV-Wolf,
leider müssen wir die für den 20. März 2020 geplante Jahreshauptversammlung aufgrund der aktuellen Corona-Lage absagen.

Die Stadt Büdingen hat heute Vormittag empfohlen alle nicht unbedingt notwendigen Veranstaltungen abzusagen, um die Ausbreitung des Corona Virus zu vermeiden.

Da viele unserer Mitglieder in die Risikogruppe gehören, haben wir uns deshalb auf eine Verschiebung der Jahreshauptversammlung verständigt.
Sobald ein Ersatztermin fest steht, werden wir diesen kommunizieren.

Vielen Dank für euer Verständnis.

Liebe Grüße und bleibt gesund

Klaus Oltmann

Obstwiesenkongress 2020

Liebe Obst- und Gartenbaufreunde,
am 03. April 2020 findet in Schotten der Obstwiesenbkongress 2020 statt. Veranstalter ist die Naturschutz-Akademie Hessen.

Obstwiesen prägen Landschafts- und Ortsbilder in Hessen. Der Obstwiesen-kongress hat das Ziel eines Kompetenznetzwerks für alle, die sich in der Erhaltung und Entwicklung unserer Obstwiesen engagieren.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen bitte schriftlich bis zum 20.03.2020 an:
Naturschutz-Akademie Hessen, Friedenstraße 26, 35578 Wetzlar
Tel.: 06441 / 92480-0, Fax: 92480-48
www.na-hessen.de
E-Mail: anmeldung@na-hessen.de, Stichwort: N022-2020 Obstwiesenkongress

OGV-Wolf baut 5-Sterne Insektenhotel

In bester Lage oberhalb des Wolfer Dorfgemeinschaftshauses entstand ein Insektenhotel nach dem Design einer Projektgruppe des OGV, die sich speziell zu diesem Anlass gegründet hatte. Es sollte nicht nur Platz für allerlei krabbelnde und fliegende Bewohner bieten, sondern auch ansprechend fürs Auge sein. Organisch sollte es sein, nicht zu viele gesägte gerade Kanten und Ecken haben, deshalb entschied sich das Projektteam für entrindete Naturstämme mit einer Spitzdach-Konstruktion, die sowohl vor Regen schützt als auch  zusätzlichen Wohnraum im „Dachgeschoss“ bietet. Als nächstes wurde der passende Standort gesucht, denn wie bei allen Immobilien ist auch bei Insektenhotels die Lage und besonders die Ausrichtung entscheidend für eine erfolgreiche Besiedelung. Insekten bevorzugen warme Sonnenstrahlen. Deshalb sollte ein Insektenhotel in südlicher Ausrichtung aufgestellt werden. Im besten Fall mit durchgängiger Sonneneinstrahlung. So ist es warm, meist nicht so zugig und nach einem Regenschauer wird das Hotel schneller wieder trocken. In der kalten Jahreszeit kühlt es durch die südliche Ausrichtung nicht so schnell aus. Und auch die Bewohner werden nach einem Schauer schneller wieder trocken.

Insektenhotel Wolf

Nach dem Bau ging es an die Inneneinrichtung des ca. 2m x 2m großen Hotels. Hier bekam der OGV tatkräftige Unterstützung vom Wolfer Frauentreff sowie von weiteren interessierten Wolfer Bürgern. An mehreren Wochenenden entstanden so verschiedene Behausungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner. Es wurden Tonröhren verbaut, die mit Stroh, Heu oder Schilf befüllt wurden. Es gibt Fächer, die mit Tannenzapfen und Schneckenhäusern aufgefüllt wurden, Ytong-Steine, in die verschieden große Löcher gebohrt wurden, Lehmfächer und selbstverständlich angebohrte Holzscheite und kleine Stämme. Beim Bohren in Holz ist zu beachten, dass grundsätzlich ins Längsholz gebohrt wird, also im rechten Winkel zur Holzfaser. Nicht in das Hirnholz, das an den kreisförmigen Jahresringen zu erkennen ist. Diese Löcher nehmen Insekten nicht an, da es häufig zu Rissbildungen im Holz kommt, durch die Feuchtigkeit und Pilzbefall eindringen können. Das kommt nicht nur bei uns Menschen, sondern auch bei wohnungssuchenden Insekten nicht gut an.

Nach dem Bohren sollten die Bohrlöcher außerdem gesäubert und geglättet werden, damit die empfindlichen Flügel der Insekten nicht verletzt werden.

Um zu verhindern, dass das Insektenhotel zu einem All-Inclusive-Buffet für Spechte und andere Vögel wird, rundet zukünftig ein straff gespanntes Netz den Neubau ab. So kann auch verhindert werden, das andere Nestbauer das Insektenhotel nutzen, um Nistmaterial zu stibitzen.