Pflanzenschutztipp vom 29. Mai 2019

Blattläuse

An vielen Pflanzen findet man bereits kleine und größere Blattlauskolonien.

Blattläuse an Petersilie
Blattläuse an Petersilie

Sie können sich sehr schnell vermehren und auf der Pflanze bzw. auf weitere Pflanzen ausbreiten. Gerade bei den frischen Kräutern, bei Salat, Spinat und weiteren Pflanzen die wir frisch verzehren, sind die Blattläuse störend. Hier hilft es bereits, das frisch geerntete Gemüse gut zu waschen. Bei Zierpflanzen wie Rosen ist der Einsatz eines (biologischen) Insektizides möglich.

Schnecken an Radies

 Das relativ feuchte Wetter der letzten Tage begünstigt die Wanderungen der kleinen und großen Nacktschnecken. Z.B an Radies aber auch an vielen anderen jungen Gemüsepflanzen findet man Fraß- und Schleimspuren von Schnecken.

Schnecke an Radies
Schnecke an Radies

Auf dem Markt befindet sich eine Vielzahl an Schneckenbarrieren/Schneckenzäune und Schneckenkornprodukte. Auf diese Weise kann man seine Gemüse- und auch Erdbeerpflanzen gut vor Schneckenfraß schützen. An Radies und weiteren Kohlarten tritt zudem erster Befall von Falschen Mehltau auf. Er gedeiht besonders gut bei feucht-kühler Witterung, er verursacht gelbe bis braune Flecken blattoberseits, auf der Blattunterseite entsteht ein weiß-grauer Pilzrasen. Junge und stark befallene Blätter sterben daraufhin ab

Kürbisaussaat

Die Aussaat von Kürbis kann nun erfolgen. Bei einer Bodentemperatur unter 18°C ist der Auflauf ungleichmäßig und die Gefahr einer Infektion mit bodenbürtigen Pilzen ist hoch. Ein schneller Auflauf ist ab einer Bodentemperatur von 22°C gegeben, also bei sonnigem Wetter und einer Lufttemperatur ab 18 °C. Empfehlenswert ist es, die Saat etwa 24h in Wasser bei Zimmertemperatur einzuweichen um die zügige Keimung zu unterstützen. Achtung, die Aussaat sollte gut vor Schneckenfraß geschützt werden!

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

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