Pflanzenschutztipp vom 29. August 2017

 

BuchsbaumsterbenBuchsbaumsterben

Derzeit tritt durch die feucht-warme Witterung regional verstärkt das Buchsbaumsterben auf, diese Krankheit wird durch den Pilz Cylindrocladium buxicola hervorgerufen. Der Pilz bewirkt unter günstigen Bedingungen einen schnellen Laubfall, einzelne Triebe oder ganze Pflanzen sterben ab. Erste sichtbare Symptome sind braune Blattflecken mit dunklem Rand die zur Welke des Blattes führen. An den grünen Trieben sind dunkle bis schwarze schmale Streifen erkennbar. 

Bei geringem Befall ist ein starker Rückschnitt ins gesunde Holz empfehlenswert. Eine Behandlung mit einem Fungizid ist möglich, z.B. Rosen-Pilzfrei Baymat mit dem Wirkstoff Tebuconazol, bei langandauernder feuchter Witterung über mehrere Wochen jedoch nicht empfehlenswert, da die Anwendung bei Infektionsgefahr erfolgt. Bei stärkerem Befall müssen die abgestorbenen Pflanzen und Triebe entfernt werden und nach Möglichkeit das befallene und herabgefallene Laub vollständig entsorgt werden. Eine Neuanpflanzung sollte nicht direkt im Anschluss erfolgen, bzw. muss die Erde entsprechend der Pflanztiefe ausgetauscht werden. Die verwendeten Gartengeräte gründlich reinigen um eine Neuinfektion der anderen Pflanzen bzw. bei Neuanpflanzung zu verhindern.

Schaden durch BuchsbaumzünslerSchaden durch Buchsbaumzünsler

Der Buchsbaum ist eine äußerst beliebte immergrüne Pflanze mit vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten als Hecke, Einfassung, Formgehölz, Randbepflanzung vor Gehölzen oder flächige Begrünung. Verschiedene Krankheiten und Schädlinge wie der Buchsbaumzünsler schaden dem Buchsbaum, zuerst seinem Zierwert, führen jedoch auch zur Schwächung bis hin zum Absterben der Pflanzen. Es gibt weniger anfällige Sorten im Vergleich, jedoch waren letztendlich noch keine resistenten Buchs-Sorten gesichtet worden. Weniger anfällig für das Buchsbaumsterben ist die Art Buxus microphylla ‘Faulkner‘ (2-3 m Wuchshöhe) als Hecke, Einzelpflanzung oder Kübelbepflanzung, diese Art wird jedoch auch mit Buchsbaumzünsler und anderen Schädlingen befallen.

 

Dieser Tipp beschäftigt sich aus diesem Grund auch mit Alternativbepflanzungen zum Buchsbaum. Einen Ersatz, der dem Buchsbaum in allen seinen Eigenschaften gleicht bis auf die Krankheits- und Schädlingsanfälligkeit, gibt es nicht. Aber wir möchten Ihnen an dieser Stelle ein paar gute Alternativen zum Buchsbaum in der folgenden Übersicht vorstellen:

Ilex creanta 'Stokkes' Bild von Baumschule Horstmann
Ilex creanta ‘Stokkes’ Bild von Baumschule Horstmann

Zwergstechpalme – Ilex crenata in den Sorten ‘Convexa’ (1-2 m Wuchshöhe), ‘Glorie Gem’ (0,6-1,5 m hoch) und ‘Stokkes’ (0,5-1 m hoch)

Standort und Verwendung

Eigenschaften

 

  • humoser, gut durchlässiger feuchter Boden, keine Staunässe, schwach sauer bis neutral

  • stadtklimafest

  • sonnig bis schattig

 

+ immergrün, anspruchslos, winterhart

+ gut schnittverträglich, langsamer kompakter Wuchs

+ grün bis dunkelgrünes Laub (‘Glory Gem’ mit gelbem Rand), Blattform ähnlich wie beim Buchsbaum

je nach Sorte als

  • ‘Convexa’ flächige Unterpflanzung, niedrige bis mittlehohe Hecken, Kübelbepflanzung

  • ‘Glory Gem’ niedrige Hecken, Formgehölz

  • ‘Stokkes’ schönes Zwerggehölz zur Einfassung, Grabbepflanzung, niedrige Hecke, Kübel 

 

– nicht im Herbst schneiden – evtl. Winterschäden, da frostempfindlich

– Pflanzung im Frühjahr empfohlen – frostempfindlich

– empfindlich bei Wintersonne und Hitze sowie andauernde Trockenperiode

 

Tipp: zweimaliger Schnitt im Frühjahr und im Juli, unauffällige kleine weiße Blüte im Mai bis Juni              

Preis: mittleres bis oberes Preissegment

 
Berberis buxifolia 'Nana' - Bild von Baumschule Horstmann
Berberis buxifolia ‘Nana’ – Bild von Baumschule Horstmann

Grüne Polster-Berberitze – Berberis buxifolia ‘Nana’ (bis 0,5 m Wuchshöhe) auch Buchsbaumblättrige Berberitze

Standort und Verwendung

Eigenschaften

 

  • anspruchslos, trocken bis feuchter Standort

  • stadtklimafest, windresistent

  • sonnig bis absonnig

 

+ immergrün, anspruchslos, sehr winterhart

+ übersteht Trockenperioden

+ schnittverträglich, kompakter Wuchs

 

 

  • runder Zwergstrauch, eignet sich für niedrige Hecken und Einfassungen, Grabbepflanzung, Kübel

 

– Dornen

Tipp: orange gelbe kleine Blüten im Mai

Preis: mittleres Preissegment

Rhododendron micranthum 'Bloombux' Bild von Baumschule Horstmann
Rhododendron micranthum ‘Bloombux’ Bild von Baumschule Horstmann

Rhododendron micranthum ‘Bloombux’ (0,5 – 1 m Wuchshöhe)

Standort und Verwendung

Eigenschaften

normaler, durchlässiger, frischer (mittelfeuchter) Boden, kalktolerant

sonnig bis halbschattig

+ immergrün, winterhart

+ sehr kompakter Wuchs, schnittverträglich

 

runder Zwergstrauch als niedrige bis mittelhohe Hecke´, Formgehölz, Kübel

– empfindlich bei Trockenheit und Hitze – regelmäßig gießen

Tipp: üppige rosa Blüte im Juni, Düngung im Frühjahr

Formschnitt direkt nach der Blüte

Preis: oberes Preissegment

 

Taxus baccata 'Renkes Kleiner Grüner' Bild von Baumschule Atrops
Taxus baccata ‘Renkes Kleiner Grüner’ Bild von Baumschule Atrops

gewöhnliche Eibe – Taxus baccata ‘Renkes kleiner Grüner’  (0,6 – 0,8 m Wuchshöhe)

Standort und Verwendung

Eigenschaften

frisch bis feuchter, nährstoffreicher Boden, kalkhaltig

sonnig bis schattig

stadtklimafest, windverträglich

+ immergrün, winterhart

+ kompakter, langsamer Wuchs, schnittverträglich, begrünt sich von unten erneut

Einfassungen, Grabbepflanzung, niedrige bis mittelhohe Hecken, Formgehölz, flächige Unterpflanzung

– saurer Boden wird nicht vertragen, vorher Kalkdüngergabe

Tipp: heimisches robustes Nadelgehölz, Zweimaliger Schnitt im Mai (nach den Eisheiligen) und Ende August

Preis: mittleres Preissegment

Lonicera nitida 'Maigrün' Bild von Baumschule Horstmann
Lonicera nitida ‘Maigrün’ Bild von Baumschule Horstmann

Heckenkirsche – Lonicera nitida ‘Maigrün’   (bis 1 m Wuchshöhe)

 

Standort und Verwendung

Eigenschaften

anspruchslos, in allen sauren bis kalkhaltigen Gartenböden

trocken bis feuchter Boden

sonnig bis halbschattig, geschützte Lage

+ immergrün, anspruchslos, winterhart

+ schnittverträglich

+ hitzeverträglich

flächige Unterpflanzung, Bodendecker, als niedrige bis mittelhohe Hecke (in geschützten Lagen), Kübel, Bepflanzung für Böschungen

– schnellwachsend, mehrere Schnitte pro Jahr

Tipp: kleine runde purpurfarbene Früchte

Preis: unteres Preissegment

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

Pflanzenschutztipp vom 18. August 2017

Rhododendronzikade

Rhododendronzikade

Auf den Blättern der Rhododendronsträucher sind seit Juli auffällig grünrot gefärbte Rhododendronzikaden zu beobachten.  Die Tiere saugen an den Blättern und springen bei Berührung der Blätter schnell auf. Die Rhododendronzikaden können  die Ausbreitung des Knospensterbens, verursacht durch einen Pilz, begünstigen. Bei der Eiablage an den Knospen entstehen kleine Verletzungen am Pflanzengewebe, die letztendlich Eintrittspforten für den Krankheitserreger sein können. Die Zikaden legen ab August ihre Eier, die Larven schlüpfen dann im nächsten Frühjahr ab April/Mai. Eine Pflanzenschutzbehandlung ist nicht erforderlich, besondere einzelne und kleinere Rhododendronsträucher können ab Anfang Juli vor dem Zuflug der Rhododendronzikade mit Kulturschutznetzen eingenetzt werden.

Lauchminierfliege

Lauchminierfliege an Porree

Etwa ab Anfang September wird der Flug der 2. Generation der Lauchminierfliege erwartet. Um sich vor dem Befall zu schützen, wird empfohlen jetzt das Porrebeet gründlich zu häckeln und anzuhäufeln und das Unkraut zu entfernen, damit nun die Pflanzen für eine längere Zeit mit einem Kulturschutznetz eingenetzt werden können. Das Netz sollte eine Maschenweite von ca. 0,8×0,8 mm haben, da die Minierfliegen sehr klein sind. Je nach Witterung kann der Flug der Lauchminierfliege bis Anfang November andauern. 

Blattflecken an Stauden

Blattflecken an Pfingstrose

Bei der anhaltenden feuchten Witterung ist die Entwicklung von Pilzkrankheiten an Pflanzen begünstigt, siehe auch Pflanzenschutztipp z.B. vom 4. August. An vielen Stauden sind runde bis ineinanderlaufende gelbe bis braune Blattflecken entstanden. Die älteren Blätter sterben dadurch schneller ab. Bei einigen Stauden wie z.B. Rittersporn (Delphinium), Astern, Phlox, Funkien (Hosta), Storchschnabel (Geranium) oder Frauenmantel (Alchemilla) kann ein kräftiger Rückschnitt den gesunden Neuaustrieb und z.T. eine zweite Blüte fördern. Andere Stauden, die nun langsam einziehen wie z.B. Pfingstrosen (Paeonia), können aus optischen Gründen bei starkem Befall schon zurückgeschnitten werden. Bei einzelnen wertvollen Stauden kann ein Fungizid bei Sichtbarwerden der ersten Blattflecken eingesetzt werden, z.B. Duaxo Universal Pilz-Frei mit dem Wirkstoff Diefenoconazol.

 

Hinweis:  Durch die feuchtwarme Witterung tritt regional das Buchsbaumtriebsterben auf, eine Pilzkrankheit, die sich zu Beginn mit orange bis braunen Blattflecken zeigt.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

12.08.2017 Monilia-Fruchtfäule an Apfel – Kirschessigfliege an Brombeeren – Rübenfliege und Blattflecken an Mangold

Monilia-Fruchtfäule an Apfel

Monilia-Fruchtfäule an Apfel

Auf den reifenden Äpfeln haben sich kreisförmige braune Faulstellen entwickelt, die Monilia-Fruchtfäule, die später die ganzen Früchte erfassen. Auf den Faulstellen bilden sich weiß-gelbe ringförmige Schimmelpolster. Die Sporen des Pilzes dringen über kleine Wunden in den Apfel ein, u.a. Fraßstellen von Insekten, und zerstören das Fruchtfleisch. Befallene Früchte müssen regelmäßig geerntet und entsorgt werden. Dichte Baumkronen fördern den Pilzbefall. Auch Birnen, Pflaumen und Kirschen können von der Monilia-Fruchtfäule betroffen sein.

von Kirschessigfliege befallene Brombeere

Kirschessigfliege an Brombeeren

Weiterhin ist die Kirschessigfliege aktiv und führt zur Vermadung der Früchte. Derzeit sind besonders die Brombeeren, späte Himbeeren und z.T. auch Zwetschen betroffen. Wie im Tipp vom 7.Juli erwähnt, legen die Kirschessigfliegen ihre Eier direkt in die reifen Früchte ab. Die sich entwickelnden Larven können witterungsabhängig schon nach 2-3 Tagen nach der Eiablage kollabieren. Die befallenen Früchte müssen regelmäßig geerntet und entsorgt werden um eine weitere Verbreitung der Kirschessigfliegen einzudämmen. In Hessen gibt es an mehreren Standorten Erhebungen über das Vorkommen der Kirschessigfliege – hier finden Sie dazu eine Übersicht.

Rübenfliege und Blattflecken an Mangold

Rübenfliegenlarve an Spinat

Im Mangold ist derzeit regional verstärkt das Auftreten der Rübenfliege zu beobachten. Auf den Blättern sind helle unregelmäßige Flecken zu finden, teilweise kann man die Larven der Rübenfliege in den Miniergängen innerhalb des Blattes sehen. Die Rübenfliegen kommen auch in anderen Kulturen wie z.B. Spinat vor. Durch die feuchte Witterung hat auch der Befall mit Blattflecken, ausgelöst durch den Cercospora-Pilz, zugenommen. Zunächst bilden sich kleine ringförmige braune Flecken mit weißem Zentrum auf den Blättern. Bei starkem Befall können diese dann ineinander übergehen und zum Absterben des Blattes führen.

Hinweis: Buchsbäume sind wieder von Larven des Buchsbaumzünsler befallen, die Larven befinden sich kurz vor der Verpuppung, eine Bekämpfung ist derzeit nicht möglich. Um Buchsbäume vor Befall zu schützen, kann man die Buchsbäume rechtzeitig vor dem Falterflug mit einem Schädlingsschutznetz einnetzen. Durch die feuchtwarme Witterung tritt regional das Buchsbaumtriebsterben auf, eine Pilzkrankheit, die sich zu Beginn mit orange bis braunen Blattflecken zeigt.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

03.08.2017 Echter Mehltau an Wein – Pilze im Rasen – Pflege der blühenden Balkonbepflanzungen

Weintrauben mit Echtem Mehltau

Echter Mehltau an Wein

Der zu nasse aber dennoch warme Juli hat das Wachstum von Pilzen begünstigt, auch die Weinstöcke sind stark ausgetrieben. Auf den Blättern ist anfangs ein weißlicher Belag zuerkennen aus dem später ein graues Pilzgeflecht entsteht. Die jungen Früchte werden ebenfalls mit einem weißen Belag überzogen und platzen später auf. Es handelt sich hierbei um den Echten Mehltau an Wein. Häufig sind geschütztere Weinstöcke an Mauern und Hauswänden stärker befallen. Im Freiland sind die Weinstöcke stärker durch den Falschen Mehltau an Wein betroffen. Die Blätter sind oberseits braun bis grau und auf der Unterseite kann man bei feuchter Witterung einen weißen Pilzbelag erkennen. Gegen beide Krankheiten kann u.a. das Fungizid Cueva Pilzfrei oder Atempo Kupfer-Pilzfrei (Kupferoktanoat) eingesetzt werden, die Wartezeiten sind zu beachten.

Pilze im Rasen

Die Pilze leben ganzjährig im Gartenboden und durchziehen ihn mit einem weitverzweigten Netz aus Pilzmyzel. Pilze gehen häufig Symbiosen mit Pflanzen

Pilze im Rasen

ein und fördern die Nährstoffversorgung der Pflanzen bzw. unterdrücken andere Pilze die Pflanzen schädigen könnten. Bei feucht warmer Witterung bilden die sonst unscheinbaren Pilze auffällige Fruchtkörper mitten im Rasen oder Blumenbeet. Über diese Fruchtkörper setzt der Pilz Sporen frei, die zur Verbreitung des Pilzes dienen. Oft sterben schon nach wenigen Tagen die Fruchtkörper ab und es werden keine neuen mehr nachgebildet. Somit ist eine Bekämpfung des Pilzes nicht nötig. Manchmal handelt es sich bei den Pilzen auch um genießbare Pilze, dies sollte mit Hilfe eines Bestimmungsbuchs geprüft werden. Das Pilze sehr interessante und auch überraschende Lebewesen sind, zeigt die Gesellschaft für Mykologie, die auch regelmäßig den Pilz des Jahres kürt.

Pflege der blühenden Balkonbepflanzungen

Wurzelfäulnis an Topfpflanze

Die ungeschützt stehenden Balkonblumen wie z.B. Geranien, Petunien und Verbenen sehen nun mancherorts wenig ansehnlich aus. Zum einen welken Teile der Pflanzen oder die komplette Pflanze geht ein. Das liegt häufig an Pilzen aber teils auch an Bakterien die im Wurzelbereich zur Fäulnis führen. Diese Fäulnis entsteht bei Staunässe in den Töpfen und daraus resultiert eine mangelnde Durchlüftung der Erde. Zum anderen sind die Blüten mit einem grauen deutlich sichtbaren Pilzbelag überzogen, dem sogenannten Grauschimmel – Botrytis. Hier hilft es, die alten Blüten regelmäßig zu entfernen.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

07.07.2017 Kirschessigfliege in Him- und Brombeeren…Spinnmilben… Mehltau an Apfel.

Kirschessigfliege in Him- und Brombeeren

Schadbild durch Kirschessigfliege

Die ersten Him- und Brombeeren sind nun erntereif. Möglicherweise haben Sie bereits die ersten madigen Früchte bemerkt. Die Kirschessigfliege hat eine Vielzahl an Wirtspflanzen, darunter sind auch viele heimische Obstsorten wie z.B.Himbeeren und Brombeeren. Direkt in die reifenden Früchte legt das Kirschessigfliegenweibchen ihre Eier ab. Im Inneren der Frucht fressen die Larven und zersetzen das Fruchtfleisch. Die Früchte können binnen 2-3 Tagen (witterungsabhängig) nach der Eiablage kollabieren. Im Haus- und Kleingarten gibt es keine chemischen Bekämpfungsmöglichkeiten. Bei einer kleinen Fläche können die Him- und Brombeerpflanzen einige Tage vor der Reifung mit einem sehr engmaschigen Netz (0,8 mm Maschenweite) ein genetzt werden, damit kann der Befall unter Umständen verringert werden. Wichtig: befallen Früchte regelmäßig sammeln und in die Biotonne geben, um die Vermehrung der Fliegen etwas einzudämmen.

 

Zur Vermadung der Kirschen durch Kirschessigfliege und Kirschfruchtfliege können Sie im Pflanzenschutztipp vom 16. Juni 2017 nachlesen.

Spinnmilben

Schadbild durch Spinnmilbe an Rose

Die zurzeit vorherrschende warme und trockene Witterung begünstigt den Befall und die Vermehrung der Spinnmilben. Sie haben eine sehr große Anzahl an Wirtspflanzen und können daher an zahlreichen Pflanzen aus den Bereichen Obst (z.B. Him- und Erdbeeren), Gemüse (Bohnen) und Zierpflanzen (z.B. Rosen) vorkommen. Die Blätter sind vergilbt, bei genauer Betrachtung sieht man feine blass gelbe bis silbergraue Flecken. Bei starkem Befall sind Triebspitzen und einzelne Blätter eingesponnen. Bei genauer Betrachtung und mit Hilfe einer Lupe sind kleine kugelige Spinnmilben erkennbar die meist blattunterseits den Pflanzensaft aussaugen. Die Bekämpfung sollte frühzeitig nach Sichtbarwerden des Befalls erfolgen. Im Handel gibt es eine große Auswahl an Mittel z.B. mit den Wirkstoffen Rapsöl, Pyrethrine, Fenpyroximat oder Kaliseife. Stark befallene Pflanzen sollten nach Möglichkeit entsorgt werden.

Mehltau an Apfel

Apfelmehltau

Die Triebe und jungen Blätter sind mit einem weißen, mehlartigen Belag bestäubt – verursacht durch den Pilz Apfelmehltau –  Podosphaera leucotricha. Neben Apfelbäumen sind auch Quittenbäume betroffen. Die befallenen Triebe sind nach sichtbarwerdendem Befall bis ins gesunde Holz zurück zuschneiden. Das befallen Schnittgut kann kompostiert werden.

 

Weitere Informationen zum Apfelmehltau hat das Kompetenzzentrum Obstbau-Bodensee zusammengestellt.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

30.06.2017 Engerlinge im Rasen…Kraut- und Braunfäule an Tomate… Trockenschäden an Bäumen und Hecken

Engerling im Rasen

Engerlinge Im Rasen

Als Engerling werden die Larven von Käfern bezeichnet, insbesondere von Käfern aus der Familie der Blatthornkäfer wie z.B. Mai- und Junikäfer. Auf sandigen Böden können sie größere Schäden verursachen. Die Engerlinge fressen die Wurzeln der Rasenpflanzen und beeinträchtigen damit die Wasser- und Nährstoffzufuhr der Pflanze erheblich. Der Rasen verbräunt stellenweise. Als Gegenmaßnahmen können die zu den Nützlingen zählenden Nematoden (Fadenwürmer) eingesetzt werden. Die Nematoden werden im Handel als HM-Nematoden bezeichnet. Sie können nur gegen kleinere Engerlinge bis ca. 1,5 cm Länge eingesetzt werden. Unter Umständen kann mit regelmäßigem Vertikutieren Der Befall gemindert werden. Bei starkem Befall kann eine Neuanlage des Rasens erwogen werden.

Kraut- und Braunfäule an Tomate

beginnende Kraut- und Braunfäule an Tomate

Die zurzeit vorherrschende Witterung begünstigt die Infektion mit der Kraut- und Braunfäule an Tomaten. Zuerst sind die Schäden auf den unteren Blättern der Tomatenpflanze sichtbar, die Krankheit verursacht zunächst grau-grüne später braune Flecken. Auch der Triebe und die unreifen Früchte der Tomate werden befallen, die Früchte reifen nicht mehr aus und das Fruchtfleisch ist verhärtet. Vorbeugen kann man, indem man die Tomaten vor Regen geschützt anbaut. Im Handel werden dafür spezielle Folienhäuser oder Folienhauben angeboten. Eine Behandlung mit einem Fungizid (Wirkstoff: Azoxystrobin oder Kupferoktanoat) ist möglich, muss jedoch in regelmäßigen Abständen wiederholt werden. Da diese Produkte eine Wartezeit haben, müssen vor der Behandlung alle reifen Tomaten geerntet werden. 

Trockenschäden an Bäumen und Hecken

vertrocknete Äste an Ahorn

Der Juni 2017 war im Schnitt deutlich wärmer und trockener als im langjährigen Mittel und gilt als der viertwärmste Juni seit Wetteraufzeichnung (Quelle). Dadurch sind an den Bäumen und Heckenpflanzen vermehrt Trockenschäden zu beobachten. Zuerst zeigen sich am Blattrand Verbräunungen, danach kommt es zum vorzeitigen Laubfall beginnend ab der Triebspitze der Äste. Im Folgejahr kann ein Einziehen der Krone sichtbar werden – die vertrockneten Äste können im Folgejahr kahl bleiben. Ursache ist eine unzureichende Wasserversorgung des Baumes bei gleichzeitig erhöhter Verdunstung über die Blätter. Zuerst sind die sensibleren diesjährigen Triebe betroffen. Die trockene und warme Witterung hat auch den Befall mit Spinnmilben begünstigt, z.B. an Rosen.

 

Aktuell Fliegt eine weitere Generation des Buchsbaumzünslers.

Aktuell Tritt Echter Mehltau an Kirschlorbeer auf.

Aktuell Fliegt die 1. Generation des Pflaumenwicklers.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

18.06.2017 Kirschfliegen -mehlige Kohlblattlaus – Bewässerung der Kübelpflanzen

Kirschfliegen

In den ersten reifen Sü

Made der Kirschessigfliege

ßkirschen wurden kleine weiße Maden der Kirschfruchtfliege bzw. Kirschessigfliege gefunden. Die kleinen Fliegen legen Ihre Eier in den reifenden Früchten ab, nach kurzer Zeit schlüpfen die Larven. In einer Frucht können auch mehrere Larven vorhanden sein. Die etwa 5 mm langen Larven der Kirschfruchtfliege und der Kirschessigfliege sind nur schwer voneinander unterscheidbar. Die Maden schädigen das Fruchtfleisch und insbesondere bei den Maden der Kirschessigfliege faulen die Früchte schnell. Erst seit ein paar Jahren ist die aus Asien stammende Kirschessigfliege in Deutschland, doch durch ihre kurze Entwicklungsdauer, die große Vermehrungsrate und die große Anzahl an Wirtspflanzen (viele heimische Obstarten aber auch wilde Obstarten) gilt sie als wichtiger Schädling. Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich. Mit gelben Leimtafeln kann man feststellen, ob Kirschfruchtfliegen vorhanden sind, eine wirksame Bekämpfung ist auf diese Weise nicht möglich.

mehlige Kohlblattlaus

Kolonie der mehligen Kohlblattlaus

Auf den Blättern der Kohlpflanzen haben sich kleine und größere Kolonien aus der weiß bepuderten mehligen Kohlblattlaus gebildet. Bei jungen Blättern entstehen auf Grund der Saugtätigkeit der Blattläuse ein krüppeliger Wuchs. Dies kann die Kopfbildung bei einigen Kohlarten beeinträchtigen. Eine Bekämpfung ist auf natürliche Weise möglich, indem im Garten vorhandene Schlupfwespen die Blattläuse parasitieren und in sie ihre Eier ablegen. Die parasitierten Blattläuse verfärben sich dann braun. Mit einem Insektizid (Wirkstoffe z.B.: Azadirachtin und Kaliseife) können stärker befallene Pflanzen behandelt werden.

Bewässerung der Pflanzen auf Balkon und Terrasse

Bei der anhaltend warmen und trockenen Witterung ist eine ausreichende und regelmäßige Bewässerung der Kübelpflanzen auf Balkon und Terrasse wichtig. Werden die Pflanzen zu wenig gegossen, trocknet die Erde bei der warmen Witterung in kurzer Zeit stark aus und der Wurzelballen zieht sich zusammen. Die Pflanzen sind dann gestresst und anfälliger für Krankheiten. Empfindliche Topfpflanzen vertragen Trockenstress nicht und gehen ein. An warmen Tagen kann es nötig sein, früh und abends die Pflanzen mäßig zu gießen. Zudem kann die Pflanze auch in ein größeres Gefäß umgesetzt werden, denn in einem größeren Topf kann auch mehr Wasser gespeichert werden. Auch Staunässe z.B. nach einem kräftigen Regenguss, führt zu Pflanzenschäden, die Wurzeln faulen und die Pflanze kann ebenfalls eingehen. Es ist daher wichtig, seine Kübelpflanzen regelmäßig zu kontrollieren, damit ihre Pflanzen gut gedeihen können.

 

Aktuell Kranzfäule an Salat. An Endivien verbräunt das junge Blattgewebe ringförmig, um das Zentrum entsteht ein brauner Rand. Es handelt sich hierbei um einen physiologischen Schaden der durch Kalziummangel entsteht. Er tritt typischerweise an heißen Tagen auf, da hier der Kalziumtransport innerhalb der Pflanze zum erliegen kommt. Vorbeugen kann man, indem man genügend bewässert.

 Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

09.06.2017 Blattläuse an Apfel – Kohlweißling – Förderung von Nützlingen

Minzekäfer

Minzekäfer

Im Kräuterbeet sind auf der Minze auffällig metallisch blau oder grün glitzernde Minzekäfer zu beobachten. Sie fressen an den Minzeblättern und verursachen Fraßschäden an den Blatträndern. Eine Bekämpfung wäre nur im Frühjahr möglich, wenn sich der Minzekäfer noch im Junglarvenstadium befindet. In der Regel sind die Fraßschäden im tolerierbaren Rahmen sodass eine Bekämpfung nicht notwendig ist.

Schneeballblattkäfer

Larven des Schneeballkäfers

Regional ist der Gemeine Schneeball – Viburnum massiv von den Larven des Schneeblattkäfers befallen. Sie fressen die Blätter  nahezu vollständig ab, übrig bleiben nur Teile der Blattadern. Die Larven verpuppen sich im Boden und im Herbst schlüpfen die adulten Käfer. Die jungen Larven können mit insektiziden Pflanzenschutzmitteln bekämpft werden, falls der Käfer bereits in den Vorjahren massiv aufgetreten war.

Feuerbrand an Quitte

Die jungen Triebe der Quitte welken rasch im Frühsommer ohne einen witterungsbedingten Einfluss. Die mit Feuerbrand befallenen Triebe färben sich anfänglich braun und werden dann schwarz – sie sehen dann wie verbrannt aus. Feuerbrand wird durch ein

mit Feuerbrand befallener Quitte-Trieb

Bakterium ausgelöst und kann den ganzen Baum befallen und zum Absterben bringen. Befallene Triebe sollten schnellstmöglich entfernt werden, dafür muss bis tief in das gesunde Holz geschnitten werden. Eine direkte Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist derzeit nicht möglich.

Aktuell Blattläuse haben in vielen Obst-, Gemüse und Zierkulturen große Populationen gebildet.

Aktuell Die Symptome der Monilia-Spitzendürre treten regional auf, siehe dazu den Pflanzenschutztipp vom 14. April 2017.

 Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

 

02.06.2017 Apfelwickler – Dichmaulrüssler – Bienen

Apfelwickler

Ausbohrgang einer Apfelwicklerlarve

Die erste Generation des Apfelwicklers und des Apfelschalenwicklers fliegt momentan und hat mit der Eiablage an den jungen Früchten und den Blättern begonnen. Die Larven schlüpfen nach etwa 1 bis 2 Wochen und bohren sich in die Früchte ein und schädigen die Früchte von innen. Eine Bekämpfung ist schwierig. Eine Möglichkeit der Dezimierung der Apfelwickler besteht darin, ein Wellpappering ab Ende Juni an zubringen. Der Wellpappering wird von den Larven als Unterschlupf genutzt und die Larven verpuppen sich hier. Ende Juli wird der Wellpappering entfernt und in die Biomülltonne gegeben.

Dickmaulrüssler

An Rhododendron, Flieder, an Bodendeckern und an vielen anderen belaubten Ziergehölzen können jetzt die ersten typischen Fraßspuren des Dickmaul

Buchtenfraß durch adulten Dickmaulrüssler

rüsslers gefunden werden. Die adulten Käfer fressen am Rand der Blätter kleine Buchten aus. Die Käfer sind nachtaktiv und beginnen erst in der Dämmerung aus ihren bodennahen Verstecken die Pflanzen empor zu klettern. Die Käfer können über das Substrat aus gekauften Pflanzen eingeschleppt werden oder von angrenzenden Gartenflächen eingewandert sein. Die Larven leben im Boden und fressen die Feinwurzeln ab – bei starkem Befall und langer, trockener Witterung kann es zu Schäden bzw. zum Absterben kleiner Ziergehölze führen. Die Larven können mit Nützlingen, winzigen Fadenwürmern – Nematoden – dezimiert werden. In Pflanzkübeln können die Larven auch mit insektiziden Gießmitteln mit den Wirkstoff Azadirachtin bekämpft werden.

Bienen

Die Bienen, die Wildbienen und die Hummeln sind unverzichtbare Nutztiere für uns Menschen, da sie einen Großteil unserer

Nutzpflanzen, z.B. viele Obst- und Gemüsekulturen, bestäuben. Wichtige Nahrungsquellen wie die Obstblüten und die Rapsblüte sind bereits verblüht ode

r deren Blühzeit geht gerade zu Ende. Nun finden die Bienen kaum noch Nahrung auf den Feldern, wenn keine Ackerrandstreifen und Wiesen in der Nähe des Bienenstockes vorhanden sind. Jedoch kann jeder Garten- und Balkonbesitzer die Bienen bei Ihrer Nahrungssuche unterstützen, in dem er Pflanzen mit genügend Nektar und Pollen anpflanzt. Gemeinsam mit anderen Verbänden hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft die Initiative “Bienen füttern” gestartet. Hier können Sie u.a. eine Liste mit “bienenfreundlichen” Pflanzen finden.

 

Aktuell Lilienhähnchen legen derzeit an den Lilien ihre Eier ab. Die auffällig roten, länglichen Käfer sind leicht auf den Lilien zu finden.

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

19.05.2015 Blattläuse an Apfel – Kohlweißling – Förderung von Nützlingen

Schadbild verursacht durch Apfelfaltenlaus

Blattläuse an Apfel

An den jungen Blättern und den sich gerade entwickelnden Früchten haben sich bereits kleine Blattlauskolonien gebildet. Am Apfel kommen verschiedene Blattlausarten vor, am auffälligsten sind die Schäden durch die mehlige Apfelblattlaus und die Apfelfaltenlaus. Blätter und Triebe kräuseln sich bzw. verkrüppeln durch den Befall der mehligen Apfelblattlaus. Die Blattläuse sind dunkel bis schwarz und mit einem weißen Wachspuder bestäubt. Die Blattläuse sitzen an der Blattinnenseite der gekräuselten Blätter und saugen dort gut geschützt vor Fressfeinden – den Nützlingen. Durch den Befall der Apfelfaltenlaus rollen sich die Blätter von den Seiten ein und sind anfangs gelb bis später auffällig Magentarot gefärbt. Jetzt sollte de Apfelbaum auf Blattlausbefall kontrolliert werden und ggf. ein Produkt mit Rapsöl, Pyrethrin oder Kaliseife eingesetzt werden.

 

Kohlweißling und weitere Schmetterlinge an Kohl

kleiner Kohlweißling

Die Schmetterlinge des kleinen und großen Kohlweißlings fliegen nun und haben bereits die ersten Eier abgelegt. Mit dem Flug begonnen haben gerade die Schmetterlinge der Kohleule, der Kohlmotte und der Gammaeule. Es wird damit gerechnet, dass auch diese Schmetterlinge demnächst mit der Eiablage beginnen. Nach etwa 10 Tagen je nach Witterung schlüpfen die jungen Raupen und beginnen mit dem Blattfraß. Um der Eiablage auf den jungen Kohlpflanzen vorzubeugen, können jetzt noch Kulturschutznetze ausgelegt werden. Bei wenigen Einzelpflanzen können Sie diese auch ggf. mit einer kleinen Lupe nach Eigelegen bzw. kleinen Raupen absuchen. Nach dem Schlupf der jungen Raupen können auch Präparate mit Bacillus thuringiensis oder Azadirachtin eingesetzt werden. Bitte beachten Sie dass die Präparate nicht in allen Kohlarten zugelassen sind, Hinweise finden Sie in der Gebrauchsanleitung. 

Nützlinge fördern

Im Garten sind eine Vielzahl an Tieren, darunter Insekten, Würmer, Spinnen und Schnecken anzutreffen. Der Mensch hat diese Tiere in verschiedene Kategorien unterteilt u.a. Sc

Schwebfliege

hädlinge und Nützlinge. Zu den Nützlingen zählen Tiere, die Schädlinge fressen, schädigen oder als Brutstätte für Ihre Nachkommen nutzen. Nützlinge tragen zur Reduktion des Schädlingsbesatzes bei, führen aber in der Regel nicht zur kompletten Beseitigung der Schädlinge im Garten – es entsteht ein natürliches Gleichgewicht zwischen der Nützlings- und Schädlingspopulation. Zu den bekannten Nützlingen zählen Marienkäfer, Schwebfliegen und Spinnen aber auch Singvögel, Eidechsen und kleine Säugetiere. Diese Tiere kann man im eigenen Garten fördern, indem man Ihnen Versteckmöglichkeiten und Plätze zur Aufzucht ihrer Nachkommen bietet. Dazu zählen heimische Sträucher, Stauden und Kräuter als Nahrungsquelle und Brutstätte für Insekten, Nistplätze für Vögel und ein Steinhaufen in sonniger Lage für Eidechsen. Ein Insektenhotel dient als Brutstätte und Überwinterungsquartier für eine Vielzahl an Wildbienen, Schlupfwespen und Florfliegen. Insektenhotels bestehen aus einzelnen Bauteilen – die den Ansprüchen verschiedener Insekten gerecht werden sollen, die Materialien sind z.B. Holz, Stroh, Bambus, Lehm und Backsteinen. Das Insektenhotel benötigt einen Schutz vor Regen und einen sonnigen Standort. Anregungen zum Bau eines Insektenhotels finden Sie u.a. beim NABU. Nützlinge werden auch durch den verantwortungsbewussten und sparsamen Umgang mit Pflanzenschutzmitteln gefördert.

 Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst