Pflanzenschutztipp vom 28. Mai 2018

Krankheiten und Schädlinge an Rosen

Derzeit kann man in den Rosen ist eine Vielzahl an Krankheiten und Schädlingen finden. Der Schönwetterpilz Echter Mehltau breitet sich verstärkt aus und auch Rosenrost ist häufig. Die Rosen sind dabei von einem weißen mehligen Belag überzogen, sowohl Blätter, Knospen als auch der Trieb sind betroffen. Bei Rosenrost sind besonders an den Blättern und Trieben orange rote Pusteln verteilt. Befallene Pflanzenteile großzügig abschneiden und entsorgen. Bei ersten Symptomen können Fungizide eingesetzt werden. Auch viele verschiedene Raupen und Blattläuse fressen und saugen an den Pflanzenteilen. Die Raupen der Blattrollwespe verursachen das Einrollen der Rosenblätter, in den eingerollten Blättern sitzen die Larven der Blattrollwespe. Die Larven des Rosentriebbohrers bohren sich unterhalb der Knospe in den Trieb und führen zum Welken und Absterben der Knospe. Für beides stehen derzeit keine Insektizide zur Verfügung, jedoch verursachen diese in der Regel nur geringe Schäden.

 

 

Kirschfruchtfliege in Süßkirsche

Einstichloch von Kirschfruchtfliege

In den heranreifenden Früchten der Süßkirsche können sich Kirschfruchtfliegen einnisten. Die Fliegen legen in der reifenden Frucht ihre Eier ab, die Maden ernähren sich vom Fruchtfleisch. Zur Bekämpfung stehen keine Insektizide zur Verfügung. Das Aufstellen von gelben Leimtafeln ist eine Möglichkeit zur Überprüfung, ob Kirschfruchtfliegen vorhanden sind und kann die Anzahl der befallenen Kirschen evtl. verringern. Die Kirschessigfliege ist eine eingewanderte Verwandte der Kirschfruchtfliege, diese legt ihre Eier in die reifen Früchte ab, die Maden entwickeln sich sehr schnell und verursachen schnell faulende Früchte. Sie breiten sich immer weiter in Deutschland aus. Hier können Sie Monitoringstandorte in Hessen mit den Fangzahlen einsehen.

 

 

Gallmilben an Ahorn

Gallmilben an Ahorn

Auf den Blättern verschiedener Ahornarten und anderer Laubbäume sind eigenartige, oft röhrenförmige oder auch kugelige oder filzige Gebilde blattober- oder blattunterseits. Sie werden durch sehr kleine Gallmilben verursacht, die mit bloßem Auge nicht erkennbar sind. Eine Bekämpfung ist meist nicht nötig, da es sich nur um eine optische Beeinträchtigung der Bäume handelt.

 

Quelle: Regierungspräsidium Gießen, Dezernat Pflanzenschutzdienst

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